Berichte


Ehemaligentreffen

Ehemaligen Treffen in Dammholm

 Am 5.Juni trafen sich 36 gut gelaunte Landfrauen bei herrlichen Sonnenschein zum Ehemaligentreffen. Der LandFrauenKreis-Verband lädt alle zwei Jahre die ehemaligen Vorstandsmitglieder der Ortsvereine ein.Zu Beginn berichtete unsere neue gewählte Kreisvorsitzende Sylke Messer-Radtke neues vom Kreisverband. Mit einer Teilnahme von 100 jungen Frauen fand das Gründungstreffen der Jungen Landfrauen in Kropp statt.

 

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Ein Hospiz für Schleswig

Ein Hospiz für Schleswig – die Landfrauen aus Ekebergkrug und Umgebung informieren sich

Viele Landfrauen kamen zu diesem Vortrag ins Schützenheim nach Böklund. Nach einem Imbiss, den einige Vorstandsmitglieder liebevoll vorbereitet hatten, informierte uns zunächst Lisa Rother über den Ambulanten Hospizdienst Schleswig, den es seit 25 Jahren gibt. Träger ist der Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Die Finanzierung erfolgt durch eine jährliche Förderung und durch Spenden. 6 Mitarbeiter und 60 Ehrenamtliche sind einfach da, wenn sie gebraucht werden, übernehmen aber keine Pflege. Sie übernehmen Trauerbegleitung in jeder Form, auch für Kinder, Jugendliche und Suizidangehörige, und sie betreiben das „Lichtblick-Café“.

 

Anschließend stellte Melitta Schulz den Freundeskeis des Hospizdienst Schleswig e. V. vor. Er wurde 1996 gegründet und hat 250 Mitglieder. Das Motto lautet „Mitgliederzahl 500“ Dass ein Hospiz heute in der Gesellschaft kein Tabuthema mehr ist, sondern als segensreiche Einrichtung anerkannt ist, erleichtert die Arbeit sehr und zeigt sich in steigenden Mitgliederzahlen. Der Freundeskreis unterstützt mit seinen Mitgliedsbeiträgen und Spenden die Hospizarbeit in Schleswig und Umgebung.

 

Ein großer Wunsch des Freundeskreises war und ist ein stationäres Hospiz für Schleswig. Das Ehepaar Renate und Günter Meier sorgt mit seiner 2 Mio €-Spende dafür, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen kann und die Planung zügig vorangeht. Das „Petri-Haus“ wird 12 Plätze haben. Der Aufenthalt wird zu 95 % von der Krankenkasse und zu 5 % über Spenden finanziert, so dass keine Zuzahlung erforderlich wird. Außerdem können Patienten zukünftig in Schleswig bleiben und müssen nicht wie bisher nach Flensburg, Rendsburg oder Niebüll.

  

Mit einer Spende der Landfrauen in der Tasche verabschiedete sich der Hospizdienst und unsere stellvertretende Vorsitzende Doris Marxsen bedankte sich mit einem Präsent für die umfassende Aufklärung zu diesem wichtigen Thema.

Text: Antje Gimm


NDB,  "Anna dat Goldstück"

Ekeberger Landfrauen auf Theater-fahrt

32 Landfrauen und -männer starteten an einem Sonntagnach-mittag mit dem Bus in die Nieder-deutsche Bühne nach Flensburg. Zunächst erwartete uns ein leckerer „Theaterteller“, den wir uns in gemütlicher Atmosphäre und bei netten Gesprächen gut schmecken ließen. Danach trafen wir auf der Bühne auf das Hausmädchen „Anna, dat Goldstück“, der es gelingt, ihre Herrschaften aus vielen heiklen Situationen zu retten. Das Stück blieb bis zum Schluss unterhaltsam und spannend und die Schauspieler ernteten viel Applaus. Anschließend brachte uns unser Busfahrer sicher und bequem nach Hause und ein schöner Nachmittag ging zu Ende.

Text : Antje Gimm


Lichtbildervortrag, "Alter Ochsenweg"

LFV Ekebergkrug, lichtbildervortrag, alter Ochsenweg, Gunnar Green
Foto: Gunnar Green

Heimat…was ist das für Dich?

Wonach riecht deine Heimat, wonach schmeckt sie? Wie sieht deine Heimat aus, wenn du die Augen schließt? Viele können diese Fragen nicht so schnell beantworten. Selbsterkenntnis und Selbstfindung wird immer wieder Thema. Ein Weg, zu sich zu kommen und sich selbst zu finden, ist es, eine Wanderung zu unternehmen. Auf dem berühmten Jakobsweg sind mittlerweile allerdings bis zu 300.000 Menschen jedes Jahr unterwegs. Allein sein und sich selbst finden- keine Chance. 

Eine naheliegende Alternative wurde uns am 13.02. in Stolk im Gasthof „Goldener Stern“ von dem Reisefotograf Gunnar Green vorgestellt.

Er nahm uns 43 Landfrauen und Gäste mit auf eine Reise über den „Ochsenweg“ von Wedel nach Viborg in DK. Mit seiner Frau, die er in Kambodscha lieben gelernt hatte, bereiste er einen Teil des Weges und zeigte ihr seine Heimat. Unberührte Landschaften, Wälder, Sandwege, Auen, Wiesen aus Mohn und Kornblumen begeisterten jede einzelne Landfrau. Unsere Gäste, meist männlich, zeigten ein wenig mehr Interesse an dem roten VW Bulli von 1969, mit dem das Paar unterwegs war.       „Wie viel Sprit braucht der?“ oder „Wie viel PS hat der Motor?“ kamen als interessierte Zwischenfragen.

 Den zweiten Teil der Reise pilgerte Gunnar mit dem Fahrrad und es begleitete ihn sein treuer Hund, welcher mit herausragender Mimik und Videobeweisen sein Herrchen im Griff hatte. Wir haben viel gelacht und wurden sehr authentisch durch Fotos, Videos und Geschichten auf eine einzigartige Reise mitgenommen.

Der Ochsenweg hat ein sehr verzweigtes Pilgernetz. Mehrere Wege führen nach Norden oder Süden. Früher wurden hier bis zu 50.000 Ochsen von einem Ort zum nächsten getrieben. Die zwei großen Hörner, das Erkennungsmerkmal, findet man oft an Wegesrändern oder Kreiseln. Ganz besondere zu erwähnen ist Elmenholz, ein zauberhaftes Naturparadies, sowie der „Poppostein“ in Poppholz .

Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit einem kleinen Auto einfach mal auf den Weg machen….

Vielleicht findest du deine Heimat …

 

 Text: Yvonne Diedrichsen


Jahreshauptversammlung 2019

Alle Jahre wieder im Januar genau am 16. um 19.30 Uhr bei „Tante Anne“ trafen wir uns und wählten bzw. bestätigten unseren Vorstand. Dieses Jahr veränderte sich nicht ganz so viel.

Silke Christiansen stellte sich wieder als Vorsitzende zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Sowie auch Dörte Simonsen als stellvertretende Kassiererin und Antje Gimm als stellvertretende Schriftführerin. Die einzige Veränderung gab es beim Amt der Beisitzerin. Hier löst Bodil Thiessen Frau Doris Mattsen ab. Alles in allem eine sehr zügige Wahl, so dass wir uns schnell dem leckeren Essen, Kürbissuppe mit Brot, widmen konnten. Im Anschluss gab es noch einen kurzen Fotorückblick vom letzten Jahr. Viele Schöne Erinnerung….

 

Fotos sowie Text: Yvonne Diedrichsen